Statistisch gesehen benötigen vier von fünf Menschen (80 %) einmal in ihrem Leben Blut oder ein Medikament aus Blutpräparaten. Das meiste Blut wird zur Behandlung von Krebspatienten benötigt. Es folgen Erkrankungen des Herzes, Magen- und Darmkrankheiten, Sport- und Verkehrsunfälle. Bei schweren Unfällen kann es vorkommen, dass wegen bestimmter innerer Verletzungen mindestens zehn Blutkonserven pro Unfallopfer bereitstehen müssen.

Der tägliche Bedarf in der Schweiz liegt bei rund 1200 Blutspenden.

Was geschieht mit dem gespendeten Blut:

In der Regel werden aus einer Blutspende verschiedene Blutpräparate hergestellt. (Das abgenommene Blut, Vollblut genannt, kommt nur bei der Eigenblutspende in dieser Form zum Einsatz). Die Patienten erhalten dann gezielt nur diejenigen Blutbestandteile, die sie benötigen. Dies hat den Vorteil, dass aus den Päparaten einer einzigen Blutspende mehreren Patienten geholfen werden kann.

Wer kann Blutspenden:

Blut spenden können grundsätzlich alle gesunden Menschen ab 18 Jahren, die über 50 kg wiegen. Bei Erstspendern liegt das maximale Alter bei 60 Jahren. Bei regelmässigen Spendern kann die obere Altersgrenze nach Rücksprache mit dem Spenderarzt überschritten werden, maximal bis zum 75. Lebensjahr.

Als Dankeschön erhalten alle Spender in einer gemütlichen Runde Sandwich und Getränke.

Weitere Infos:

Nächste Daten:

24. März 2020
15. September 2020